Ihr werdet euch an vieles nicht erinnern – und das ist okay
Es ist kein schlechtes Zeichen, wenn ihr nach eurer Hochzeit denkt:
„Was ist eigentlich alles passiert?“
Denn ihr erlebt diesen Tag nicht wie einen Film.
Ihr erlebt ihn wie ein Wirbelsturm aus Gefühlen:
Aufregung beim Getting Ready.
Ein Kloß im Hals beim ersten Blick.
Herzklopfen vor dem Ja-Wort.
Lachen beim Sektempfang.
Umarmungen, die ihr nie wieder vergessen wollt.
Und trotzdem:
Euer Gehirn wird nicht jeden Moment abspeichern.
Und hier kommt etwas, das ich als Hochzeitsfotografin so oft sehe:
Manchmal sind es nicht die großen Momente, die später am meisten bedeuten.
Es sind die kleinen.
Die Träne, die niemand außer euch gesehen hat.
Die Hand von Oma auf eurer Wange.
Der Blick eurer besten Freundin.
Ein kurzer Moment ganz allein zwischen zwei Programmpunkten.
Diese Augenblicke kann man nicht nachholen.
Aber man kann sie festhalten.
Und irgendwann, wenn das Leben lauter geworden ist, wenn Kinder da sind oder der Alltag euch wieder eingesammelt hat, werden diese Bilder euch daran erinnern:
„Das war unser Anfang.“